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Der Super-Lover - die neue Serie

Als ich im Gegenzug meine Freundinnen bat, einzuschätzen, wie viele ihrer bisherigen Bettgenossen diese Noten verdienten, ergab sich ein mickriger Durchschnitt von ca. 16 Prozent (erstaunlicherweise kam der Sexualforscher Konrad Sprai auf ganz ähnliche Werte!). Komisch, was?
Tja, Männer und Frauen haben unterschiedliche Vorstellungen vom "guten Liebhaber". Äußerlich betrachtet nicht. Wie er in weiblichen Umfragen immer wieder definiert wird, wissen Männer genau: er ist einfühlsam, zärtlich, verwöhnt sie. Aber heimlich, denken die Männer, heimlich wollen die Frauen was ganz anderes: einen Kerl, der es ihnen so richtig besorgt. Einen Muskelprotz mit großem Schwanz, der immer und ewig kann. Meine Freundinnen und ich finden, dass so einer zwar schon was für sich hat; aber Typen, denen wir die Auszeichnung "SL" (= Super-Lover) verleihen, haben eher andere Qualitäten. Auf die konnten wir uns rasch einigen.

Bettpremiere

Endlich - die erste Liebesnacht mit Ihrer neuen Flamme steht an. Wie Sie dafür sorgen, dass es auch eine zweite gibt, sagen wir Ihnen

Als Frau ahnt man ja, wann die Bettpremiere mit dem Neuen stattfinden wird, und ist etwas aufgeregt, weil diese Nacht meist entscheidet, ob man ein Paar wird oder nicht. Jedenfalls ist das häufig so. Wenn mir auch nur ein bisschen was an ihm liegt, bereite ich mich vor: baden, enthaaren, eincremen, parfümieren, neue Bettwäsche, nette Dessous.
In der Regel werden wir vorher ausgehen und uns ein wenig lockertrinken. Die Frage "Zu mir oder zu dir?" erübrigt sich meist, weil üblicherweise er mich heimfährt. Bei mir fühle ich mich ohnehin wohler - auf eigenem Terrain glaube ich die Lage besser im Griff zu haben; zu ihm müßte ich außerdem eine Menge Trödel mitschleppen: Zahnbürste, Abschminksachen, Waschzeug, Kosmetika für den nächsten Morgen, Pille... während Männer selbst das Zähneputzen gern überspringen.
Also die klassische Situation: Aus dem Abschiedskuss im Auto wird eine handgreifliche Knutscherei. Spätestens wenn er meine Brust freilegt, flüstere ich: "Nicht hier! Gehen wir nach oben..." Es folgt dieser ernüchternde Moment, man schweigend nebeneinander die Stufen hochgeht voller Ungewißheit: Soll man sich drinnen vorerst ganz kultiviert aufführen? Gepflegt was trinken und abwarten?
Oder gleich angreifen? Ihm würde ich raten, es behutsam anzugehen - so kann ich ihm hinterher nicht vorwerfen, er hätte mich genötigt. Und immerhin hat diese Seidenbluse einen Haufen gekostet. Vielleicht sollten manche Männer vorher onanieren, damit sie nicht wie brünstige Orang Utans auf Autopilot über die Frau herfallen.

Sexy vs. Scary

Handschellen, lautes Stöhnen oder Sextoys: Was macht im Bett an und was Angst?

Ein tiefes Dekolleté? Wunderbar. Ein Kleidchen, das wie ein eingelaufenes T-Shirt daherkommt? Sonderbar. Stöhnen ist erlaubt, Kreischen hingegen tabu. Den Herren sind diese entscheidenden Gegensätze bestens bekannt. Denn danach beurteilen sie, ob sie eine Frau sexy finden oder sie niveaulos, gar beängstigend ist.

Vielen Damen misslingt diese Gratwanderung bisweilen, weil sie in dem Irrglauben handeln, sie müssten besonders viel Haut, Gelenkigkeit, Experimentierfreude und Lautstärke zeigen, um sexy zu sein.
Deshalb präsentieren wir die größten Sexmythen und klären auf: Was macht im Bett an und was Angst?

Ist Ihr Freund ein Macho oder ein Frauenversteher?

Mit dem neuen tool könne Sie herausfinde, ob Ihr Freund ein typischer Macho ist oder vielleicht doch der Frauenversteher, nach dem sich viele Frauen sehnen. Probieren sie es aus und lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen.


Männerumfrage

M wie Männlichkeit

»Wann ist ein Mann ein Mann?«, fragte 1984 Herbert Grönemeyer in seinem damaligen Hit »Männer«. Ein Vierteljahrhundert später ist diese Frage immer noch ungeklärt – obwohl die verschiedensten Modelle vom Macho bis zum Softi durchprobiert wurden. Sie alle wurden früher oder später verworfen und vom nächsten Modell abgelöst. Was betrachten Männer selbst als klare Zeichen für Männlichkeit?


Maskuline Identität

dexer.de - Heiße Unterwäsche für coole MännerDieser Frage ging jüngst der Urologe Ian Eardley aus dem Kinsey-Institut im US-Bundesstaat Indiana gemeinsam mit seinen Kollegen nach und befragte dazu 27.000 Männer zwischen 20 und 75 Jahren aus acht Ländern (USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Mexiko und Brasilien). Die Antworten widerlegten die verbreiteten Klischees, denen zufolge Männer ihre maskuline Identität vor allem aus sexueller Potenz beziehen. Stattdessen erklärten 44 Prozent der deutschen Männer, das wichtigste Kennzeichen ihrer Männlichkeit sei »Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben «. Die britischen und italienischen Geschlechtsgenossen sahen das ähnlich, in den anderen Ländern galt es als noch wichtiger, als »Mann der Ehre« angesehen zu werden. Auf Platz zwei und drei legten die deutschen Männer »einen guten Arbeitsplatz zu haben « und »von Freunden respektiert zu werden «.

Das Schwieger-Monster zähmen

Vom ersten Besuch bis zur Erziehung der Enkelkinder: Tipps für den Umgang mit der Schwiegermutter

Es gibt viele schöne erste Male in einer Beziehung. Der erste Kuss oder das erste Mal öffentliches Händchenhalten zum Beispiel. Doch auf ein erstes Mal würden wir wohl alle liebend gerne verzichten: den Besuch bei der Schwiegermutter in spe! Was soll man da anziehen, welches Gastgeschenk bringt man mit und worüber soll man um Himmels Willen mit dieser Frau sprechen?

Der Snobismus der Mode?

Das hat einen sehr einfachen Grund: Etwas in ein paar Minuten Zusammengeklebtes ist eben kein Schuh, der lang Freude bringt. Eine Schneiderin, die sich tagelang in einem Keller in der Savile Row an einem Anzug abmüht, muss auch irgendwie bezahlt werden. Nun wäre es unwahr, zu behaupten, dass es nicht auch ein paar Produkte gibt, die ganz einfach herzustellen und trotzdem unglaublich teuer sind. Aber diese müssen eben immer erst mit teuren Anzeigenkampagnen und gut platzierten Boutiquen derartig mit Glamour aufgepumpt werden, dass sie für modische Menschen überhaupt attraktiv werden. Spätestens an diesem Punkt gerät man üblicherweise in eine furiose Diskussion um Oberflächlichkeit.

Wirklich interessante Teile sind fast nie billig

Sie ist nicht unberechtigt. Denn nach einer neuen amerikanischen Studie gibt es eine auffällige Veränderung im Verhalten von Männern: Sie geben nicht mehr damit an, wie teuer ihre Kleidung ist, sondern wie billig. Klar, das ist eine Reaktion auf die Wirtschaftskrise und auf verringerte Einkommen. Und natürlich spricht nichts dagegen, das key piece der Saison frühzeitig ins Visier zu nehmen und dann auf den alles entscheidenden ersten Tag des Schlussverkaufs zu warten. Oder ein paar Hundert Kilometer in ein gutes Outlet zu fahren – vor allem dann nicht, wenn dort das Prinzip eingehalten wird, „halber Preis bedeutet doppelt so Teures kaufen“, dem die entfesselten Konsumisten bei Neiman Marcus an jenem Tag im September folgten. Denjenigen, die aber grundsätzlich an der Mode sparen wollen, muss ich eine bittere Wahrheit offenbaren: Wirklich interessante Teile sind fast nie billig.

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Schön teuer

Mode und Männer – das war noch nie ein besonders einfaches Terrain.

Männer geben jetzt damit an, wie billig ihre Kleidung ist. Wenn das mal kein Fehler ist.


Lifestyle Umfrage 2010
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Der Prada-Chef Patrizio Bertelli ist immer noch stinksauer auf Burton Tansky. Vor zwei Jahren hatte der CEO der amerikanischen Luxus-Kaufhauskette Neiman Marcus sich nämlich eine ziemliche Frechheit erlaubt: An einem Tag mitten im September, drei Monate vor der Zeit, in der Sales stattfinden, hatte er Rabatte von 70 Prozent gegeben. Ich war an diesem Tag zufällig vor Ort. Kurz nach der Öffnung des Geschäfts braute sich ein Tornado zusammen aus Männern und Frauen, die durch die Gänge wirbelten, Regale leerten und eine Schneise aus zerfetztem Seidenpapier und zerrissenen Schuhkartons hinterließen. Ein großartiger Anblick. Nur Bertelli erfreute er nicht. Seine Sorge, die er neulich in einem Interview preisgab: Werden die Leute jemals wieder viel Geld für Kleidung ausgeben?