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BERLIN FASHION WEEK / BREAD & BUTTER- Michalsky

Zum Auftakt der StyleNite im Tempodrom gab es für Michael Michalskys Gäste eine musikalische Einlage der Sonderklasse: Alphaville spielten live Dauerbrenner wie 'Forever Young' und 'A Victory of Love' 



Es folgte die Michalsky-Kollektion mit dem Titel "Urban Nomads": Klassische Schnitte, Details der Herrenschneiderei und figurbetonte Silhouetten prägten das Bild. Extravagante Details wie Pailletten, irisierende Garne, Silberfransen und Sloganprints kombinierte er mit mit luxuriösen Stoffen wie Chiffon oder Seide. Als Farbakzent setzte der Designer ein sattes Purple ein.

Die Modelauswahl will ebenfalls erwähnt sein: Neben Toni Garrn liefen ältere Models - mit strengem Blick und mondäner Bewegung gaben sie der Choreografie einen raffinierten Dreh.

Auch die prominenten Gäste waren wieder zahlreich gekommen: Neben Stargast Tatjana Patitz gaben sich Schauspieler wie Karoline Herfurth und Nora von Waldstätten sowie Kollege Kilian Kerner die Ehre.








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BERLIN FASHION WEEK / BREAD & BUTTER- ETON









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Frostschutz

Kalt wird uns diesen Winter nicht: Mit der aktuellen Mode könnte man glatt den Mount Everest besteigen 



Dass Sportmode immer mal wieder den Laufsteg infiltriert, ist klar: Gerne nutzen Designer neue Hightech-Stoffe aus dem Bereich der Funktionskleidung. Selten jedoch wird gleich ein Sport-Look aus alpinen Gefilden in die Flachlandebenen überführt. Aktuell ist es der letzte Schrei. Nicht nur im Gebirge, sondern auch in bundesdeutschen Großstädten hört man das Echo: Mann trägt jetzt Bergsteigerstiefel, Skibrillen und Snowboardhosen! Am besten kombiniert zum Winterklassiker, dem Norwegerpulli. Sie glauben uns nicht? Dann schauen Sie links aufs Bild: Bei D&G ist es ein komplettes Winter-Outfit. Man könnte meinen, die Designer denken, man wolle jederzeit eine Bergexpedition starten. Gut so, da kann der Klimawandel ja gerne kommen - denn modisch sind wir diese Saison gut gerüstet

Der Koffer: Trag ihn mit Fassung

Die Kultur der Reise ist verkommen: Businessnomaden hetzen mit ökonomisch reduzierten Trolleys durch die Weltgeschichte. Das Ziel ist das Ziel - vom Weg ist keine Rede mehr. Wie romantisch ist da der Koffer: Zwar darf man ihm seine Sperrigkeit vorwerfen und somit seine unpraktische Seite kritisieren - zu seiner Ehrenrettung sei aber angemerkt, dass für fast jeden Anlass etwas Passendes Platz hat: vom Strandurlaub in Brighton, dem Businesstermin in Manhattan, bis zum Abstecher mit der Liebsten nach Prag. Sein eckiges Design entzieht sich dabei konsequent jeder stromlinienförmigen Anwandlung eines Trolleys, die manchmal, so scheint es, gleich ist mit der Geisteshaltung jener Menschen, die ihn hinter sich her ziehen. Da ist ein Kofferträger doch gleich ein sympathischerer Charakter. Nicht nur, dass jene Person es mit der Sperrigkeit des Objektes aufnimmt und im übertragenen Sinne damit auch mit der "Last" seiner Reise – es zwingt ihn auch bei der Vorbereitung dazu, eine Reflektion über den Kofferinhalt zu unternehmen, denn der Weg ist bei ihm wieder das Ziel.

Pilot-Projekt

Chinopants? Ursprünglich eine britische Militäruniform. Pilotenbrille? Fliegerjacke? Wurden beide in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die amerikanische Luftwaffe entworfen — und bald darauf zu essenziellen Erkennungsmerkmalen etlicher Popkulturen. Die Mods trugen Bomberjacken schon in den 60ern, die Scooterboys entdeckten sie in den 80ern, und zuletzt fanden die Gangsta-Rapper an den bulligen Blousons Gefallen — ja, sogar Bushido hat eine. Die aktuellen Modelle halten sich weitgehend ans Original (Alpha Industries). Manche haben aber auch zusätzliche Reißverschlüsse und eine Großraumtasche (Stone Island), der Luxusbomber ist gesteppt und hat einen abgerundeten Kragen (Yves Saint Laurent).

Herrenschuhe mit Charakter




Wenn Schuhe etwas über den Charakter des Trägers aussagen, dann sieht es in Deutschland düster aus – dominieren doch auf bundesdeutschen Gehwegen meist glatte, schwarze Lederschuhe oder biegsame Sneakers.

Nun gut, wir sind keine Frauenzeitschrift: Deswegen verzichten wir an dieser Stelle auf eine küchenpsychologische Erklärung über das Warum. Zur Abhilfe präsentieren wir Ihnen jedoch ein paar Modelle gegen das große Schuheinerlei.

Vamp-Versuche

Nelly.com - MODE IM NETZMiley Cyrus versucht seit Längerem, von ihrem braven Image wegzukommen und sich als Vamp zu verkaufen. Auch zu Hause liebt es der frisch von Liam Hemsworth getrennte Disneystar verrucht, will man dem Hausmädchen glauben: "Ihre Gäste begrüßt Miley gern, indem sie ihr Röckchen hebt, unter dem sie nichts trägt."

Best Dressed: Stars in Paris

Anja Rubik erschien zur Show von Chloé in einem rostroten, bodenlangen XL-Kleid mit Schluppe, Dree Hemingway faszinierte bei Fendi mit einer gewagten pink-roten Kombination und Liv Tyler bezauberte in einem schicken schwarzen Blazer, den sie zu Minirock und Schnür-Stiefeletten gestylt hatte.

Diese und weitere Looks der Stars und Mode-VIPs sehen Sie in der Galerie.
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Alle lieben Jeans!

Nein, von Jeans kann man einfach nicht genug kriegen. Wie gut, dass in dieser Saison Hemden, Blazer und Westen aus Denim die neuen Lieblinge sind.

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Neu: Öko-Jeans und geniale Passformen


Ende der Steinzeit
Jahrelang wurde der begehrte Used-Look mit Steinen bzw. Säure erzeugt. Nun hat das Label Marithé + François Girbaud, einst Vorreiter der Stonewashed-Welle, eine neue Technik entwickelt. Statt 150 Litern werden nur fünf Liter Wasser bei der Herstellung verbraucht.

Formvollendet
Levi’s rückt uns in dieser Saison mit der Jeanskollektion "Curve ID" auf die Pelle. Die neuen Passformen "Slight“, "Demi" und "Bold Curve" sind auf unterschiedliche weibliche Figuren zugeschnitten. Auch das neue Label Me & My Jeans verspricht endlich den perfekten Sitz: Jedes Modell existiert in 135 (!) verschiedenen Größen.

Organic Style
Kuyichi war 2001 eine der ersten Marken, die auf "Organic Cotton" setzten. Voraussetzung: Die Baumwolle wird auf pestizidfreiem Boden angebaut. Seit den wachsenden Umsätzen achten immer mehr Hersteller auf ökologische und Fair-Trade-Standards.

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Dree Hemingway: That's her Fashion Way

Ein Kleinmädchen-Kleid in Unschulds-Weiss sieht schnell ein bisschen brav und bieder aus. Aber nicht, wenn man es so kombiniert wie das neue It-Model Dree Hemingway. Sie trägt dazu eine schmal und lang geschnittene Lederjacke im klassischen Style.



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Tipp: Eine kurze Bikerjacke würde zu rockig und aufgesetzt wirken. Durch den klassischen Schnitt der Lederjacke bekommt der Look eine elegante und selbstbewusste Attitüde.
Der Style-Kontrast von zartem Kleidchen und Lederjacke braucht nicht viel Beiwerk, um zu wirken – High-Heel-Stiefeletten in Schwarz und ein Cocktailring in XXL reichen völlig aus.

Warum müssen Männer hübschen Frauen hinterher starren? Und wieviel Zeit verbringen sie pro Tag damit?

Nichts hält ihn davon ab. Kein dienstliches Telefonat, kein Auffahrunfall und schon gar nicht die eigene Partnerin an seiner Hand: Er schaut fremden Frauen hinterher. Immer und überall. Genauer gesagt: Im Schnitt 43 Minuten pro Tag, verteilt auf circa zehn weibliche Lustobjekte.

Dieses Ergebnis zum Starr-Verhalten von Männern zwischen 18 und 50 Jahren brachte eine Umfrage des britischen Brillenglasherstellers "Kodak Lens Vision" zutage. Das bedeutet: Sie verbringen fast ein Jahr ihres Leben damit!


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Die Mode feiert die Ungleichheit

dexer.de - Heiße Unterwäsche für coole MännerMan kann dann streiten über den Snobismus der Mode und die dem Stil eigenen Klassengedanken. Oder man kann es einfach lassen. Denn die Mode feiert nun mal die Ungleichheit. Und sie ist der Versuch, nüchterne Realität mit Kreativität und Fantasie zu besiegen, eine hässliche Welt schön oder eine verlogen-schöne hässlich zu verblasst. Man darf als Modemacher die Ästhetik des Reichseins verkaufen, ohne sich mit sozialen Fragen zu beschäftigen. Prada ist nicht die SPD. Prada verkauft Schönheit.

Aber bedeuten die Preise der Designerkollektionen nicht letzten Endes doch, dass Reichtum eine Voraussetzung für Stil ist? Nein, denn die besten Looks der Welt sieht man ja an Jungs aus Williamsburg, Shubuya und Berlin-Mitte. Also an jungen Menschen, deren Portemonnaies nicht besonders prall gefüllt sind – die aber bereit sind, für das richtige Stück tief in sie hineinzugreifen.

Der Snobismus der Mode?

Das hat einen sehr einfachen Grund: Etwas in ein paar Minuten Zusammengeklebtes ist eben kein Schuh, der lang Freude bringt. Eine Schneiderin, die sich tagelang in einem Keller in der Savile Row an einem Anzug abmüht, muss auch irgendwie bezahlt werden. Nun wäre es unwahr, zu behaupten, dass es nicht auch ein paar Produkte gibt, die ganz einfach herzustellen und trotzdem unglaublich teuer sind. Aber diese müssen eben immer erst mit teuren Anzeigenkampagnen und gut platzierten Boutiquen derartig mit Glamour aufgepumpt werden, dass sie für modische Menschen überhaupt attraktiv werden. Spätestens an diesem Punkt gerät man üblicherweise in eine furiose Diskussion um Oberflächlichkeit.